Website für Restaurant: Speisekarte, Reservierung & Google Maps.
Deine Gäste suchen online nach Speisekarten, Öffnungszeiten und Reservierungsmöglichkeiten. Ohne eigene Website verlierst du sie an die Konkurrenz. Hier erfährst du, was eine gute Restaurant-Website braucht — und was sie kostet.
- 77 % der Gäste schauen sich die Website eines Restaurants an, bevor sie hingehen
- Eine digitale Speisekarte als HTML-Text (nicht PDF) bringt bessere Google-Rankings
- Online-Reservierung reduziert Telefonanrufe um bis zu 60 %
- Google Maps Einbindung + Google My Business = maximale lokale Sichtbarkeit
- Über 70 % der Restaurant-Suchen kommen vom Smartphone — Mobile First ist Pflicht
Warum Restaurants eine eigene Website brauchen
„Wir haben doch Instagram und sind bei Lieferando." Das höre ich oft. Aber Social Media und Plattformen gehören dir nicht. Instagram ändert den Algorithmus, Lieferando nimmt 30 % Provision, und Google zeigt bei der Suche nach „Restaurant in der Nähe" bevorzugt Websites mit strukturierten Daten an — nicht Instagram-Profile.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:
- 77 % der Gäste besuchen die Website eines Restaurants, bevor sie reservieren oder hingehen
- 70 % der Gäste bestellen lieber direkt beim Restaurant als über Drittanbieter
- 88 % der lokalen Suchen auf dem Smartphone führen innerhalb von 24 Stunden zu einem Anruf oder Besuch
Eine eigene Website für dein Restaurant ist kein Luxus — sie ist der zentrale Anlaufpunkt für alle, die dich online finden. Sie zeigt deine Speisekarte, nimmt Reservierungen entgegen, und bringt dich bei Google Maps nach oben. Und anders als bei Instagram bestimmst du, was deine Gäste sehen.
Warum Unternehmen generell eine Website brauchen, haben wir in unserem Hauptseiten-Überblick zusammengefasst.
Speisekarte digital: So machst du es richtig
Die Speisekarte ist der wichtigste Inhalt auf jeder Restaurant-Website. Hier entscheiden Gäste, ob sie kommen oder weitersuchen. Trotzdem machen die meisten Restaurants einen entscheidenden Fehler: Sie laden ein PDF hoch.
Warum PDFs keine gute Idee sind
- Google kann PDF-Inhalte schlechter indexieren als HTML-Text
- PDFs sind auf Smartphones oft winzig klein und nicht lesbar ohne Zoomen
- Ladezeiten steigen — ein PDF mit Bildern kann mehrere Megabyte groß sein
- Änderungen erfordern jedes Mal ein neues PDF-Upload
So sieht eine gute digitale Speisekarte aus
Die Speisekarte gehört als normaler HTML-Text auf die Website. Das heißt: echte Überschriften für Kategorien (Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts), Gerichtsnamen als Listeneinträge, und Preise direkt daneben.
- Kategorien als H3-Überschriften (Vorspeisen, Hauptgerichte, etc.)
- Gerichtname, kurze Beschreibung und Preis als Text
- Allergene und Zusatzstoffe kennzeichnen (gesetzliche Pflicht)
- Vegetarische/vegane Optionen mit Icons markieren
- Tagesgerichte oder saisonale Angebote hervorheben
- Fotos der beliebtesten Gerichte einbinden
Wichtig: Deine Speisekarte muss einfach zu aktualisieren sein. Preise ändern sich, Gerichte kommen und gehen. Ein CMS (Content-Management-System) oder ein einfaches Admin-Panel macht das möglich — auch ohne Programmierkenntnisse.
Online-Reservierung einbinden
Jeder Anruf, den dein Team während der Rush Hour annehmen muss, kostet Zeit und Nerven. Eine Online-Reservierung löst dieses Problem — und bringt dir gleichzeitig mehr Buchungen, weil Gäste auch um 23 Uhr reservieren können, wenn das Telefon nicht besetzt ist.
Welche Optionen gibt es?
- Einfaches Kontaktformular: Kostenlos, aber nicht automatisiert. Du musst jede Anfrage manuell bestätigen.
- Google Reserve: Direkt über dein Google Unternehmensprofil buchbar. Kostenlos und für Gäste extrem bequem.
- Externe Tools (OpenTable, Quandoo, resmio): Professionelle Reservierungssysteme mit automatischer Bestätigung, Erinnerungs-SMS und Tischplanung. Kosten: 0–99 Euro/Monat.
- Eigenes Buchungssystem: Direkt in die Website integriert, keine Provision an Drittanbieter. Höhere Einmalkosten, dafür volle Kontrolle.
Meine Empfehlung für die meisten Restaurants: Starte mit Google Reserve und einem einfachen Formular auf der Website. Das kostet nichts und deckt 80 % der Fälle ab. Wenn du regelmäßig über 50 Reservierungen pro Woche hast, lohnt sich ein professionelles System wie resmio.
Google Maps & lokale Sichtbarkeit
Wenn jemand „Restaurant in der Nähe", „Pizza Lüneburg" oder „bestes Thai-Restaurant" sucht, zeigt Google zuerst die Maps-Ergebnisse — drei Restaurants mit Bewertungen, Fotos und Öffnungszeiten. Wer dort steht, bekommt die Gäste.
Google Maps auf deiner Website einbinden
Eine eingebettete Google Map auf deiner Kontaktseite hilft doppelt: Gäste finden den Weg, und Google versteht besser, wo dein Restaurant liegt. So geht's:
- Öffne Google Maps und suche dein Restaurant
- Klicke auf „Teilen" → „Karte einbetten"
- Kopiere den iframe-Code und füge ihn in deine Website ein
- Ergänze darüber deine vollständige Adresse als Text
Lokale SEO für Restaurants
Google Maps allein reicht nicht. Für maximale Sichtbarkeit brauchst du:
- Ein optimiertes Google Unternehmensprofil mit Fotos und aktuellen Öffnungszeiten
- NAP-Konsistenz: Name, Adresse, Telefonnummer überall identisch
- LocalBusiness Schema Markup auf deiner Website
- Regelmäßige Google-Bewertungen (mindestens 4,0 Sterne)
- Einträge in Branchenverzeichnissen (Yelp, TripAdvisor, Das Örtliche)
- Lokale Keywords auf der Website: „Italienisches Restaurant Lüneburg" statt nur „Unser Restaurant"
Mehr zum Thema lokale Auffindbarkeit findest du auch in unserem Artikel über SEO für lokale Betriebe.
Mobile First: Warum das Smartphone entscheidet
Über 70 % aller Restaurant-Suchen passieren auf dem Smartphone. Dein potenzieller Gast steht auf der Straße, hat Hunger, und sucht „Restaurant in der Nähe". Wenn deine Website auf dem Handy nicht sofort funktioniert, ist der Gast in drei Sekunden bei der Konkurrenz.
Was Mobile First für Restaurants bedeutet
- Ladezeit unter 3 Sekunden: Bilder komprimieren, kein unnötiges JavaScript, schnelles Hosting
- Klickbare Telefonnummer: Ein Tipp aufs Handy und der Anruf startet. Kein Kopieren-und-Einfügen.
- Speisekarte ohne Scrollen durch PDFs: HTML-Text, große Schrift, klare Kategorien
- Reservierungsbutton immer sichtbar: Sticky Button am unteren Bildschirmrand
- Google Maps mit „Route planen" Button: Ein Klick öffnet die Navigation
- Öffnungszeiten sofort sichtbar: Nicht unter drei Menüebenen versteckt
Google bewertet Websites seit 2021 nach dem Mobile-First-Index: Die mobile Version bestimmt dein Ranking — nicht die Desktop-Version. Eine Website, die auf dem Laptop gut aussieht, aber auf dem Handy nicht funktioniert, wird von Google abgestraft.
Was kostet eine Restaurant-Website?
Die Kosten hängen vom Umfang ab. Hier eine realistische Übersicht:
- Startseite mit Öffnungszeiten und Adresse
- Speisekarte als HTML-Seite
- Kontaktformular
- Google Maps Einbindung
- Responsive Design
- Grundlegende SEO-Optimierung
- Alles aus dem einfachen Paket
- Online-Reservierungssystem
- Professionelle Bildergalerie
- CMS zum Selbst-Bearbeiten der Speisekarte
- Google My Business Optimierung
- Schema Markup für Restaurants
- Mehrsprachigkeit (z.B. Deutsch/Englisch)
Dazu kommen laufende Kosten von ca. 10–30 Euro/Monat für Hosting und Domain. Optional: Wartung und Updates für 30–80 Euro/Monat.
Wie sich die Kosten genau zusammensetzen, haben wir im Detail erklärt: Was kostet eine Website 2026?
Eine Restaurant-Website ist keine Ausgabe — sie ist eine Investition. Wenn sie dir pro Monat auch nur 10 zusätzliche Gäste bringt, hat sie sich in wenigen Monaten bezahlt gemacht.
Häufige Fragen
Was muss eine Restaurant-Website unbedingt haben?
Das Minimum: eine aktuelle digitale Speisekarte mit Preisen, Öffnungszeiten, Adresse mit Google Maps, Telefonnummer und eine Möglichkeit zur Reservierung. Dazu kommen Fotos der Gerichte und des Interieurs sowie ein responsives Design für Smartphones. Allergene und Zusatzstoffe müssen gesetzlich gekennzeichnet sein.
Wie viel kostet eine professionelle Restaurant-Website?
Eine einfache Seite mit Speisekarte und Kontakt liegt bei 800–1.500 Euro. Mit Online-Reservierung, Bildergalerie und SEO-Optimierung sind es 1.500–3.500 Euro. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting und Domain von ca. 10–30 Euro pro Monat. Mehr Details findest du in unserem Artikel Was kostet eine Website 2026?
Kann ich die Speisekarte selbst aktualisieren?
Ja, mit einem Content-Management-System (CMS) oder einem einfachen Admin-Bereich kannst du Gerichte, Preise und Tagesangebote selbst ändern — ohne Programmierkenntnisse. Das ist wichtig, weil sich Speisekarten regelmäßig ändern und du nicht jedes Mal einen Entwickler beauftragen willst.
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