Was kostet eine Website 2026? Der ehrliche Preisvergleich.
Baukasten, Freelancer oder Agentur? Wir zeigen, was Sie wirklich zahlen und was Sie dafür bekommen, mit Preisspannen statt Werbesprüchen.
Webdesign · 7 Min · 27. März 2026
Von Adam Dia, addus. · aktualisiert am 9. Oktober 2026

Foto: Breakingpic via Pexels
„Was kostet eine Website eigentlich?“ Das ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Weil das allein nicht weiterhilft, finden Sie hier die drei üblichen Wege mit Preisspannen, Vor- und Nachteilen und den Kosten, die gern vergessen werden.
Die Spannen in diesem Artikel sind grobe Richtwerte für den deutschen Markt, Stand Oktober 2026. Sie beruhen nicht auf einer Erhebung; einzelne Angebote liegen darunter oder darüber.
Warum die Preise so unterschiedlich sind
Eine Website kann fast nichts kosten oder einen fünfstelligen Betrag. Das liegt daran, dass es grundverschiedene Wege gibt, eine Website zu erstellen, und jeder Weg eine andere Kostenstruktur hat.
Ein Vergleich aus dem Hausbau: Sie können selbst bauen (günstig, aber aufwendig), einen einzelnen Handwerksbetrieb beauftragen (mittlerer Preis, ein Ansprechpartner) oder eine große Baufirma (teurer, dafür kümmert sich jemand um alles). Bei Websites ist es ähnlich.
Option 1: Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)
Kosten: etwa 0–40 € im Monat
Baukästen sind der günstigste Einstieg. Sie wählen eine Vorlage, ziehen Elemente per Drag-and-Drop zusammen und haben nach einem Wochenende eine Seite.
Vorteile:
- Günstig, teilweise kostenlos
- Kein technisches Wissen nötig
- Schnell aufgesetzt
Nachteile:
- Sieht oft nach Vorlage aus, und andere Betriebe nutzen dieselbe
- Weniger Spielraum bei Technik und Suchmaschinenoptimierung
- Sie sind an den Anbieter gebunden; ein Umzug zu einem anderen Anbieter ist meist ein Neubau
- Die Ladezeit lässt sich nur begrenzt beeinflussen
- Sie zahlen dauerhaft, ohne die Seite jemals als eigene Dateien mitnehmen zu können
Option 2: Freelancer
Kosten: etwa 800–4.000 € einmalig
Ein Freelancer übernimmt Design und Entwicklung, oft auch Texte und Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung. Sie haben einen direkten Ansprechpartner, ohne Projektmanagement dazwischen.
Vorteile:
- Individuelles Design statt Vorlage
- Persönlicher Kontakt, kurze Wege
- Flexibel bei Änderungen
- Die Website gehört Ihnen
- Technisch meist sauberer als ein Baukasten
Nachteile:
- Die Qualität schwankt stark
- Wenn der Freelancer aufhört, fehlt der Ansprechpartner
- Manche liefern langsam
Option 3: Agentur
Kosten: ab etwa 5.000 €, bei großen Projekten deutlich mehr
Agenturen arbeiten mit Teams aus Design, Entwicklung, Projektleitung, Text und Suchmaschinenoptimierung. Das kann sinnvoll sein, Sie bezahlen aber jede dieser Rollen mit.
Vorteile:
- Fester Ablauf mit Briefing, Entwürfen und Korrekturschleifen
- Große Teams können komplexe Projekte stemmen
- Langfristige Wartungsverträge sind üblich
Nachteile:
- Teuer, weil ein Teil des Budgets interne Abläufe finanziert
- Längere Laufzeiten, oft mehrere Wochen bis Monate
- Sie sprechen meist mit der Projektleitung, nicht mit den Leuten, die bauen
- Änderungen nach Abnahme kosten häufig extra
Der Preisvergleich
Die Übersicht für eine typische Business-Website mit fünf Seiten (Startseite, Über uns, Leistungen, Kontakt, Impressum):
| Kriterium | Baukasten | Freelancer | Agentur |
|---|---|---|---|
| Einmalkosten | 0 € | 800–4.000 € | 5.000–15.000 € |
| Monatliche Kosten | 0–40 € | 5–30 € (Hosting, Domain) | 50–500 € (Wartung) |
| Kosten nach 3 Jahren | 0–1.440 € | 980–5.080 € | 6.800–33.000 € |
| Individuelles Design | Nein | Ja | Ja |
| Suchmaschinenoptimierung | Eingeschränkt | Gut | Gut bis sehr gut |
| Fertig in | 1–3 Tage | 1–3 Wochen | 4–12 Wochen |
| Eigentum | An Plattform gebunden | Gehört Ihnen | Gehört Ihnen |
Kosten, die gern vergessen werden
Egal, welchen Weg Sie wählen, diese Posten kommen dazu oder sind schon eingerechnet:
- Domain: etwa 5–15 € im Jahr (z. B. ihrname.de)
- Hosting: etwa 3–30 € im Monat, wenn es nicht im Preis enthalten ist
- SSL-Zertifikat: oft kostenlos (Let's Encrypt), manchmal kostenpflichtig
- Texte und Fotos: wenn Sie sie nicht selbst liefern, ein eigener Posten
- Wartung und Updates: bei Agenturen etwa 50–500 € im Monat, bei Freelancern oft günstiger
- Änderungen: werden außerhalb eines Wartungsvertrags meist nach Stunden abgerechnet
Diese laufenden Posten summieren sich schneller als gedacht. Klären Sie deshalb vorab, was ein Pflegevertrag konkret abdeckt. Bei addus. ist das in der Pflege festgelegt, damit nicht jede Kleinigkeit eine eigene Rechnung auslöst.
Unsere Empfehlung
Für ein kleines Unternehmen, etwa einen Handwerksbetrieb, eine Praxis, ein Café oder einen Dienstleister, braucht es selten eine Agentur für fünfstellige Beträge. Wichtiger ist jemand, der versteht, was Sie anbieten, zügig liefert und eine Seite baut, über die Kunden anfragen.
Ein Baukasten reicht dagegen oft nicht, wenn Sie professionell auftreten und bei Google gefunden werden wollen.
Bei addus. bezahlen Sie einen festen Preis, der vorher feststeht: Start für 490 € ist ein Onepager, Business für 1.290 € umfasst bis zu fünf Seiten mit Texten aus einem Gespräch und eingerichtetem Google-Unternehmensprofil, Premium ab 1.990 € (Festpreis nach Angebot) bis zu zehn Seiten mit zweiter Sprache und Blog. In jedem Paket stecken Design und handgeschriebener Code, Mobiloptimierung, SSL, Hosting im ersten Jahr und zwei Feedback-Runden; alle Dateien gehören Ihnen, es gibt kein Abo. Danach kostet die Pflege ab 49 € im Monat, wenn Sie sie wollen. Alle Preise sind Endpreise, nach § 19 UStG ohne Umsatzsteuer. Was genau in welchem Paket steckt, steht bei unseren Preisen und Paketen.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Website?
Warum sind Agenturen so teuer?
Lohnt sich ein Baukasten wie Wix oder Jimdo?
Was kostet eine Website monatlich?
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Weiterlesen
Projekt im Kopf?
Erzählen Sie kurz von Ihrem Betrieb. Sie bekommen innerhalb von 24 Stunden eine ehrliche Einschätzung, unverbindlich.
Nächster ArtikelWarum jedes Unternehmen eine Website braucht und wann sie sich rechnet.BusinessLesen