Website für Restaurant: Speisekarte, Reservierung & Google Maps.

Ihre Gäste suchen online nach Speisekarte, Öffnungszeiten und Reservierung. Ohne eigene Website landen sie leicht bei der Konkurrenz. Hier steht, was eine gute Restaurant-Website braucht und was sie kostet.

Webdesign · 9 Min · 28. März 2026
Von Adam Dia, addus. · aktualisiert am 9. Oktober 2026

Restaurant-Interieur — professionelle Website für Restaurants

Foto: Rachel Claire via Pexels

Warum Restaurants eine eigene Website brauchen

„Wir haben doch Instagram und sind bei Lieferando.“ Das hören wir oft. Aber Social Media und Plattformen gehören Ihnen nicht. Instagram kann seine Regeln ändern, Lieferplattformen behalten pro Bestellung eine Provision ein, und wie Ihr Restaurant dort aussieht, bestimmt der Anbieter.

Eine eigene Website für Ihr Restaurant ist der zentrale Anlaufpunkt für alle, die Sie online finden. Sie zeigt Ihre Speisekarte, nimmt Reservierungen entgegen und ergänzt Ihren Eintrag bei Google Maps. Und anders als bei Instagram bestimmen Sie, was Ihre Gäste sehen.

Warum Unternehmen grundsätzlich eine eigene Website brauchen, haben wir im Artikel Warum jedes Unternehmen eine Website braucht zusammengefasst.

Die Speisekarte digital: So machen Sie es richtig

Die Speisekarte ist der wichtigste Inhalt jeder Restaurant-Website. Hier entscheiden Gäste, ob sie kommen oder weitersuchen. Trotzdem machen viele Restaurants denselben Fehler: Sie laden ein PDF hoch.

Warum PDFs keine gute Idee sind

  • PDFs sind auf dem Smartphone oft winzig und ohne Zoomen nicht lesbar
  • Ein PDF mit Bildern kann mehrere Megabyte groß sein und lädt entsprechend lange
  • Jede Änderung erfordert ein neues PDF
  • Als Text auf der Seite ist die Karte für Suchmaschinen direkt Teil Ihrer Website

So sieht eine gute digitale Speisekarte aus

Die Speisekarte gehört als normaler Text auf die Website: echte Überschriften für die Kategorien (Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts), die Gerichte als Liste und die Preise direkt daneben.

  • Kategorien als H3-Überschriften (Vorspeisen, Hauptgerichte usw.)
  • Gericht, kurze Beschreibung und Preis als Text
  • Angaben zu Allergenen und Zusatzstoffen
  • Vegetarische und vegane Gerichte markieren
  • Tagesgerichte oder saisonale Angebote hervorheben
  • Fotos der beliebtesten Gerichte einbinden

Wichtig: Ihre Speisekarte muss einfach zu ändern sein. Preise ändern sich, Gerichte kommen und gehen. Ein Content-Management-System (CMS) oder ein einfacher Verwaltungsbereich macht das möglich, auch ohne Programmierkenntnisse.

Online-Reservierung einbinden

Jeder Anruf, den Ihr Team mitten im Service annehmen muss, kostet Zeit und Nerven. Eine Online-Reservierung entlastet das Telefon und nimmt auch Buchungen an, wenn niemand abnehmen kann, etwa spät am Abend.

Welche Möglichkeiten gibt es?

  • Einfaches Formular: kostenlos, aber nicht automatisiert. Sie bestätigen jede Anfrage selbst.
  • Reservieren über Google: Ist Ihr Reservierungsanbieter mit Google verbunden, können Gäste direkt aus Ihrem Google-Unternehmensprofil buchen.
  • Externe Tools (z. B. OpenTable, Quandoo, resmio): Reservierungssysteme mit automatischer Bestätigung, Erinnerungen und Tischplanung. Vergleichen Sie Monatspreise und mögliche Gebühren pro Gast.
  • Eigenes Buchungssystem: direkt in die Website eingebaut, ohne Provision an Dritte. Höhere einmalige Kosten, dafür volle Kontrolle.

Unsere Empfehlung für viele Restaurants: Starten Sie mit einem einfachen Formular auf der Website. Wenn die Anfragen so zahlreich werden, dass das Bestätigen von Hand zur Last wird, lohnt sich ein Reservierungssystem.

Google Maps und lokale Sichtbarkeit

Wenn jemand „Restaurant in der Nähe“, „Pizza Lüneburg“ oder „Thai-Restaurant“ sucht, zeigt Google oft zuerst die Kartenergebnisse: einige Restaurants mit Bewertungen, Fotos und Öffnungszeiten. Wer dort steht, bekommt die Gäste. Wie wir Websites für Betriebe in der Region angehen, steht auf unserer Seite zu Webdesign in Lüneburg.

Google Maps auf Ihrer Website einbinden

Eine eingebettete Karte auf der Kontaktseite hilft Gästen, den Weg zu finden. So geht's:

  1. Öffnen Sie Google Maps und suchen Sie Ihr Restaurant
  2. Klicken Sie auf „Teilen“ → „Karte einbetten“
  3. Kopieren Sie den iframe-Code und fügen Sie ihn in Ihre Website ein
  4. Schreiben Sie Ihre vollständige Adresse zusätzlich als Text darüber

Denken Sie dabei an den Datenschutz: Eine eingebettete Karte lädt Inhalte von Google. Lassen Sie prüfen, wie Sie sie datenschutzkonform einbinden, oder verlinken Sie stattdessen auf die Route.

Lokales SEO für Restaurants

Die Karte allein reicht nicht. Für gute Sichtbarkeit brauchen Sie:

  • Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Fotos und aktuellen Öffnungszeiten
  • Überall gleiche Angaben zu Name, Adresse und Telefonnummer
  • Strukturierte Daten (LocalBusiness bzw. Restaurant) auf Ihrer Website
  • Regelmäßig echte Google-Bewertungen
  • Einträge in Verzeichnissen wie Tripadvisor, Yelp oder Das Örtliche
  • Ort und Küche im Text: „Italienisches Restaurant in Lüneburg“ statt nur „Unser Restaurant“

Mehr dazu steht in unserem Leitfaden zum lokalen SEO für kleine Betriebe.

Mobile First: Warum das Smartphone entscheidet

Viele Restaurant-Suchen passieren unterwegs. Ihr Gast steht auf der Straße, hat Hunger und sucht „Restaurant in der Nähe“. Funktioniert Ihre Website auf dem Smartphone nicht sofort, ist er schnell beim nächsten Eintrag.

Was Mobile First für Restaurants bedeutet

  • Kurze Ladezeit: Bilder komprimieren, kein unnötiges JavaScript, schnelles Hosting
  • Telefonnummer als Link: Ein Tippen, und der Anruf startet
  • Speisekarte als Text: große Schrift, klare Kategorien, kein PDF
  • Reservierung immer sichtbar: ein fester Button am unteren Bildschirmrand
  • Route mit einem Tippen: ein Link, der die Navigation öffnet
  • Öffnungszeiten sofort sichtbar: nicht drei Menüebenen tief versteckt

Dazu kommt: Für Indexierung und Ranking verwendet Google die mobile Version einer Website (Google Search Central). Eine Seite, die am Laptop gut aussieht, auf dem Smartphone aber nicht funktioniert, schadet Ihnen also auch in der Suche.

Was kostet eine Restaurant-Website?

Die Kosten hängen vom Umfang ab. Als grobe Orientierung für den Markt, keine Erhebung:

Dazu kommen laufende Kosten für Hosting und Domain von grob 5–30 € im Monat, wenn sie nicht im Preis enthalten sind, und auf Wunsch Wartung. Bei addus. gibt es Festpreise: 490 € für einen Onepager, 1.290 € für bis zu fünf Seiten mit Texten und eingerichtetem Google-Unternehmensprofil, ab 1.990 € (Festpreis nach Angebot) für bis zu zehn Seiten mit zweiter Sprache. Hosting im ersten Jahr ist enthalten, die Pflege danach kostet ab 49 € im Monat; alles Endpreise, nach § 19 UStG ohne Umsatzsteuer. Details stehen auf der Preisseite, die Aufschlüsselung des Marktes im Artikel Was kostet eine Website 2026?

Wie Websites aussehen, die wir für Betriebe gebaut haben, zeigt unsere Werkschau. Ein Restaurant ist dort bisher nicht dabei; Aufbau und Handwerk sind dieselben.

Eine Restaurant-Website ist keine reine Ausgabe, sondern eine Investition. Ob sie sich für Ihr Haus rechnet, können Sie mit unserem Rechner selbst prüfen.

Häufige Fragen

Was muss eine Restaurant-Website unbedingt haben?

Das Minimum: eine aktuelle Speisekarte mit Preisen, Öffnungszeiten, Adresse mit Karte oder Routenlink, Telefonnummer und eine Möglichkeit zu reservieren. Dazu Fotos der Gerichte und des Raums, ein Design, das auf dem Smartphone funktioniert, und Angaben zu Allergenen und Zusatzstoffen.

Wie viel kostet eine professionelle Restaurant-Website?

Eine einfache Seite mit Speisekarte und Kontakt liegt am Markt grob bei 800–1.500 €, mit Online-Reservierung, Galerie und mehr Inhalten bei 1.500–3.500 €. Dazu kommen Hosting und Domain. Bei addus. beginnen die Festpreise bei 490 € für einen Onepager. Mehr dazu im Artikel Was kostet eine Website 2026?

Kann ich die Speisekarte selbst aktualisieren?

Ja, mit einem Content-Management-System (CMS) oder einem einfachen Verwaltungsbereich ändern Sie Gerichte, Preise und Tagesangebote selbst, ohne Programmierkenntnisse. Das ist wichtig, weil sich Speisekarten regelmäßig ändern und Sie nicht jedes Mal jemanden beauftragen wollen.

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